HWI expandiert mit neuem Roboterarm
Seit 2017 setzt HWI auf Automatisierung. Jetzt wird der Maschinenpark mit der neuesten Anschaffung erweitert: dem Gibas G-Loader 270. Zusammen mit den drei vorhandenen Robotern wird dieser Roboterarm die Produktion erhöhen und die Lieferzeiten verkürzen, erklärt Direktor Ton Wolvers. “In Zukunft werden Roboter mehr für uns tun, aber Menschen werden immer gebraucht werden.”
Mehrere Roboter sind bereits im Einsatz. Zwei Drehmaschinen haben bereits eine Roboterzelle und eine der Fräsmaschinen hat einen Universalroboter. Der neue Roboter ist eine willkommene Ergänzung zu den derzeitigen Möglichkeiten im HWI.
“Der Vorteil von Robotern ist natürlich, dass sie ohne Unterbrechung arbeiten können. Sogar abends und an den Wochenenden”
Effizientere Abläufe und kürzere Lieferzeiten
“Der Vorteil von Robotern ist natürlich, dass sie ohne Unterbrechung arbeiten können. Sogar abends und an den Wochenenden”, erklärt Wolvers. “In einer Branche, in der es schwierig ist, Personal zu finden, ist es schön, wenn man mit der gleichen Anzahl von Mitarbeitern mehr Arbeit erledigen kann. Wir setzen die Maschinen effizienter ein und hoffen, dass wir dadurch auch die Lieferzeiten für unsere Kunden verkürzen können. Auf diese Weise können wir ihnen eine noch bessere Serienarbeit bieten.”
Neuerwerb
Der Gibas G-Loader 270 ist ein Roboterarm, der bis zu 175 Kilo tragen kann. “Dies ist der schwerste Roboter, den wir bisher bestellt haben”, erklärt Ton. “Er kommt zu unserem DMG MORI NTX2000 hinzu. Der Roboterarm legt das Material in die Maschine ein. Dann werden die Produkte komplett verdrillt und gefräst und der Roboterarm legt das fertige Produkt wieder auf die Palette. Das ist eine enorme Zeitersparnis im Vergleich zur Arbeit mit mehreren Maschinen.”
Wird es dann in Zukunft überhaupt keine Menschen mehr geben? HWI arbeiten?
Zukunft
Wird es also in Zukunft überhaupt keine Mitarbeiter mehr bei HWI geben? Ton antwortet sofort: “Nein, man wird immer Leute brauchen, um die Maschinen einzurichten. Vor allem bei uns, weil wir viele Einzelstücke und Kleinserien herstellen. Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft auch diese Arbeit automatisieren können, aber auch dann werden noch Menschen zum Einrichten gebraucht.”

