Arbeiten im HWI: Internationale Kollegen und ein effizienter Produktionsprozess
Inder, Niederländer, Ungarn, Polen. Am HWI haben wir viele internationale Kollegen. Einer von ihnen ist Mohan Raj Radhakrishnan. Mohan wurde in Indien zum Ingenieur ausgebildet und arbeitet jetzt als Bediener von CNC-Fräsmaschinen. Wie kam er zu HWI und wie gefällt ihm die Arbeit in unserem Maschinenpark?
Was ist Ihr Bildungshintergrund?
“In Indien wurde ich zum Ingenieur ausgebildet. Gleichzeitig arbeitete ich als Praktikant in einem großen Fertigungsunternehmen. Als ich mein Studium abgeschlossen hatte, wurde mir eine Stelle als CNC-Fräser angeboten. So bin ich zu diesem Beruf gekommen.”
Ich habe mich auf die Suche nach einer neuen Stelle gemacht und bin dann über das Internet auf die gleiche Stelle gestoßen, allerdings in den Niederlanden.
Wie sind Sie zum HWI gekommen?
“Nachdem ich fast fünf Jahre lang in einem indischen Produktionsunternehmen gearbeitet hatte, wollte ich woanders arbeiten. Ich begann mich nach einer neuen Stelle umzusehen und stieß dann über das Internet auf die gleiche Stelle, allerdings in den Niederlanden. Diese Stelle war bei HWI. Ich arbeite jetzt seit fast zwei Jahren hier. Das ist noch nicht so lange, aber es gefällt mir!”
Was genau macht eine CNC-Fräsmaschine?
“Als Fräser macht man aus Rohstoffen ein bestimmtes Produkt. Dazu benutzt man eine Fräsmaschine. Das ist eine große Maschine, in die man alle möglichen Werkzeuge einhängen kann. Man kann die fräsen manuell oder computergestützt: das heißt CNC-Fräsen. Dazu schreibe ich ein Programm auf dem Computer, das erklärt, wie die Maschine funktionieren soll. Dann lade ich die Werkzeuge und die Maschine geht an die Arbeit.”
Es handelt sich wirklich um einen kreativen Beruf, der auch der Innovation unterworfen ist.
Was finden Sie an Ihrer Arbeit als Fräserin interessant?
“Die Arbeit mit Maschinen. Ich finde es herausfordernd, zu sehen, wie man jedes Mal die richtigen Programme schreibt. Damit alles gut geht und man gute Teile herstellen kann. Es ist wirklich ein kreativer Beruf, der auch der Innovation unterworfen ist. Im Moment wird noch vieles von Hand gemacht, aber bei HWI arbeiten wir auch mit Robotern, die beim Be- und Entladen der Maschine helfen. Das macht die Arbeit effizienter. Hoffentlich werden wir das in Zukunft immer öfter sehen.”
Ist der Produktionsprozess in den Niederlanden anders als in Indien?
“Ja, ganz anders. In Indien arbeiten wir in Verschiebungen. Das bedeutet, dass mehrere Personen an demselben Produkt arbeiten. Auf diese Weise kann man schneller arbeiten, aber manchmal geht etwas schief. Zum Beispiel wegen mangelnder Kommunikation. Bei HWI bin ich selbst für das Produkt verantwortlich, das ich herstelle. Wenn im Produktionsprozess etwas schief läuft, weiß ich genau, warum. Das ist eine schöne Art zu arbeiten.”
Was gefällt Ihnen am meisten am HWI?
“Die Arbeit selbst und natürlich die Kollegen. Bei HWI arbeiten Menschen aus vielen verschiedenen Ländern. Wir haben niederländische Kollegen, aber auch Mitarbeiter aus Ungarn, Polen und sogar von den Philippinen. In diesem Unternehmen habe ich also schon viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund kennen gelernt. Außerdem sind alle sehr hilfsbereit. Wenn ich irgendwelche Fragen habe, kann ich mich immer an meine Kollegen wenden.”

